Weihnachten damals und heute...
Meine Kinderaugen haben sich erhellt.
hat damals Knecht Rubrecht an der Pforte geschellt.
Ich sang ihm ein Lied vor. war voller Respekt.
hab mich ängstlich hinter der Mutter versteckt.
Auf dem Weihnachtsbaum brannten noch echte Kerzen und leise Musik erwärmte unsere Herzen. Durch das Haus zog herrlicher Plätzchenduft. ja. da lag noch Besinnlichkeit in der Luft!
Doch wenn ich heut´ in ein Kaufhaus gehe.
im September die Weihnachtsdeko sehe.
wenn ich sehe. dass die Leute gar nicht mehr lachen.
und voller Hektik die letzten Einkäufe machen.
Wenn Konsum und Geld alleine noch zählen.
wir Geschenke nur nach dem Preis auswählen.
wir im Voraus berechnen. was Wir wohl bekommen.
ja da wird mir der Zauber der Weihnacht genommen!
Sollt bei dem Fest es nicht darum gehen.
dass Liebe und Freundschaft im Mittelpunkt stehen?
Nicht Geld und Besitz sind wichtig im Leben.
sondern. dass wir dem Ander´n von Herzen geben.
Darum lasst heut gemeinsam uns überlegen.
wie kann man dem Fest den Sinn wieder geben?
Wir sollten gut essen. bei Kerzenschein.
vor´m Kaminfeuer sitzen. mit einem Glas Wein.
Sollten Gefühle zeigen. den Nächsten. den Lieben.
darum hab ich heut dieses Gedicht geschrieben.
Ja. ich hab nicht viel Geld. kann nichts Teures schenken.
doch ich lass vom Gefühl mich einfach lenken.
Schreib von Liebe Euch. voller Herzlichkeit
und wünsche eine besinnliche Weihnachtszeit!